Profil des Arbeitsbereiches Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik

Profil des Arbeitsbereiches Medienpädagogik

Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich nicht nur rasant, sondern sie verändern auch gesellschaftliche Strukturen und Bildungsprozesse. Der einzelne Mensch (als Kind, als Heranwachsende/r, als Elternteil, als Arbeitnehmer/in, als Bürger/in) ist gefordert, sich fortlaufend in einer sich beständig weiterentwickelnden, von digitalen Medien geprägten Kultur zu orientieren und diese flexibel und aktiv mitzugestalten. Dies ist Chance und Zumutung zugleich. Aufgabe einer erziehungswissenschaftlichen/medienpädagogischen Forschung ist es, sowohl Erkenntnisse über diese durch Technik induzierten Veränderungsprozesse zu gewinnen als auch Antworten auf drängende Zukunftsfragen zu finden. Am Arbeitsbereich werden Fragen untersucht wie Selbstbestimmung und verantwortungsvolle Mitwirkung in einer technisierten Kultur zu gestalten und zu fördern sind. Zum anderen werden Fragen der Veränderung von Lehr- und Lernkulturen in den tradierten Bildungsinstitutionen (z.B. in der Schule und der Erwachsenenbildung) im europäischen Raum im Zuge des digitalen Wandels erforscht.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Digitale Bildungsräume an der Hochschule
  • Implementierung von digitalen Technologien in der Schule
  • Interaktion und Partizipation in Lehrkontexten
  • Online-Ethnographie in digitalen Spielwelten